Workshop "Hotelshoot" - aj by Jens Holbein

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Moin Welt, 

es ist schon etwas her, dass ich meinen letzten Blogpost geschrieben habe. Aber ich hatte ja damals auch gesagt, dass ich nur was schreiben möchte, wenn ich der Ansicht bin, dass es Euch auch interessiert. Nun denke ich ist es wieder soweit :).

In diesem Post geht es um einen Workshop, den ich bei Amdreas Jorns gemacht habe - es war mein Erster. 

Es ist jetzt ca. 1 Woche vergangen. Ich wollte diesen Post nicht direkt raushauen, da ich das Ganze erstmal sacken lassen wollte und nicht mit einer Euphorie schreiben wollte, die nachher wieder verflogen ist.

Nun kann ich sagen, dass ich wahrscheinlich noch ein halbes Jahr warten könnte und diese Euphorie wäre wahrscheinlich immer noch nicht verflogen. Was ich damit sagen will? Ich denke ich war noch nie so begeistert von einem Workshop und habe so viel mitgenommen, wie bei diesem. 

Aber nun mal von Anfang an. Wir schreiben die Sternzeit 2017-10-01, es ist Sonntag und ich sitze um 0700h im Zug nach Düsseldorf. Hier sind wir schon am ersten Punkt wo man sich die Frage stellt, wie bekloppt muss man sein um am Sonntag so früh aufzustehen, wenn schon die ganze Woche um 0430h der Wecker klingelt. Antwort: Keine Ahnung.  

Egal, ich sitze nun in diesem Zug und düse nach Düsseldorf. Ich bin gespannt was mich dort erwartet, denn ich war schon lange auf keinem Workshop mehr. Ok, es ist im Grunde kein richtiger Workshop. Eher ein Event oder eine Art Modelsharing. 1 Hotel, 3 Modelle auf 3 verschiedenen Zimmern und 6 Teilnehmer. Je 1 Modell pro 2 Teilnehmer und pro Fotograf eine Stunde Zeit für jedes Modell. Hört sich versaut an, oder? Isses aber net ... ;)

Der Plan dahinter, man bekommt für einen guten Kurs eine verdammt gute Basis um eine Menge Bilder mit verschiedenen Modellen zu machen und hat auch genug Zeit dafür. Wenn man Fragen hat oder Hilfe braucht, steht Andreas im Hintergrund bereit. Fazit: Genial! 

Als in nun in Düsseldorf angekommen bin, finde ich erstmal eine gemütliche Runde mit Andreas, seiner Frau und den anderen Teilnehmern vor. Ich muss sagen, dass sich der Eindruck von Andreas und seiner (wie er immer zu sagen pflegt) "weltbesten Ehefrau", den man immer aus dem Internet gewinnt, absolut korrekt ist. Super sympathisch, absolut nett und offen und man kommt sofort ins Gespräch. 

Ich habe nur bei mir gedacht, scheiss auf den Workshop, lass uns einfach hier sitzen bleiben und den ganzen Tag schnacken. Aber es gab da den ein oder anderen Teilnehmer, der dann doch fotografieren wollte :). 

Ok, weiter im Text. Wir hatten dann unsere Vorstellungsrunde. Andreas hat uns den Ablauf erklärt und ich habe meinen Partner zugeteilt bekommen (auch ein Punkt, wo ich am Anfang etwas Bedenken hatte - unbegründet). Und dann ging es auch schon los ...

1. Station: Lea

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Jan (mein Fotobuddy für diesen Tag) und ich sind hoch auf's erste Zimmer. Angeklopft und Lea macht die Tür in Slip und einem Shirt auf. Schon etwas crazy mit einem zweiten Kerl zu einem Mädel auf's Hitelzimmer zu gehen, welches einem in Slip und Shirt die Tür aufmacht, oder? 

Was ihr jetzt wohl wieder denkt? Nix? Gut so, es gibt auch nix zu denken, war nämlich alles voll chillig. Lea ist super sympathisch und nach den anfänglichen kleinen Hemmungen hatten wir schnell eine lockere Runde und haben erstmal geschnackt. 

Mit Jan hatte ich einen perfekten Mitfotografen, der genau auf meiner Wellenlänge war. Uns beiden wurde schnell bewusst, dass wir ähnlich ticken und im Grunde die gleiche Intention hatten, an diesem Event teilzunehmen: Nette Leuten kennenlernen, gute Gespräche haben, alles auf einen zukommen lassen und nebenbei (wirklich nur nebenbei) ein paar Bilder machen. Alles in allem absolut perfekt. 

Nach der ersten Runde gequatsche haben wir dann gestartet und ein paar Minuten fotografiert. Dann kam auch schon Andreas und wollte wissen ob alles klappt oder wir Hilfe brauchen. 

Nö, passte soweit alles. So hab ich dann erstmal mit Andreas ne Runde über Leica gequatscht. Sehr geil - können wir doch nicht einfach nur den ganzen Tag schnacken? Ne, sind ja noch andere da. 

Na gut, dann mal weiter. Wieder zurück zu Lea und ein paar Bilder gemacht. Andreas hat im Hintergrund über die Schulter geguckt und angefangen ein paar Tipps zu geben. Wow, echt jetzt? Mit so ner kleinen Änderung so ein geiles Bild - für mich hatte sich der Tag jetzt schon gelohnt. Los ich packe zusammen und wir gehen nen Kaffee trinken ...

Haben wir natürlich nicht. Andreas ging dann zu den anderen und Jan und ich haben dann erstmal wieder ne Runde mit Lea geschnackt. Geil oder? 

Und genau das hat dieses Event ausgemacht. Man muss nicht im Dauerfeuer stundenlang fotografieren. Genau diese Mischung hat es ausgemacht und dadurch sind um Welten bessere Bilder entstanden, als wenn man im Dauerfeuer draufhält - letztendlich das, was Andreas auch immer sagt. Es stimmt also. 

2. Station: Karolina

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Wollt ihr raten was jetzt kommt? Ich sage es Euch. Nachdem Jan und ich bei Karolina waren, ging das ganze von vorne los. Wer jetzt aber denkt, ist doch langweilig und immer das Gleiche, irrt gewaltig. Anderes Mädel, anderer Charakter und anderes Zimmer. Das Gleiche aber total anders und nicht minder genial. 

Auch hier war ich mehr als begeistert. Mit Karolina hatten wir ein noch erfahreneres Model und sie war auch super sympathisch. Und auch hier kam Andres nach kurzer Zeit auf's Zimmer. Und auch hier habe ich wieder super Tipps bekommen, die hammergeile Ergebnisse zu Folge hatten. 

ich hab nur bei mir gedacht: Andreas, Du hast mir den ganzen Plan zerkloppt. Ich war nur noch im S/W Modus, habe hauptsächlich im Hochformat fotografiert und habe nix von dem gemacht, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. 

Ich wusste nicht aus welchem Grund ich Herrn Jorns eher erschlagen sollte. Weil er dafür gesorgt hat, dass mein ganzer Plan durcheinander kommt. Oder weil er damit erreicht hat, dass ich noch bessere Bilder mache, als wenn ich meinen Plan verfolgt hätte? Ich weiß es immer noch nicht. 

3. Station: Waleria

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Bei Waleria waren wir zum Schluss. Die Luft war schon ziemlich raus bei Jan und mir. Es schlaucht doch ganz schön. Aber da wir mit Waleria auch super gut reden konnten, haben wir nach einer entspannten Plauderrunde doch noch angefangen zu fotografieren. Gott sei Dank. Denn auch mit ihr haben wir echt geniales Zeug gezaubert. 

Den Rest brauche ich Euch wahrscheinlich nicht zu erzählen. Es ging genau so ab wie bei den ersten beide Modellen. Und wir haben auch wieder einiges gelernt und geniale Bilder bekommen. 

 

Was haben wir am Ende aber noch bekommen? Eine absolut geniale Erfahrung die mir sagt, dass ein Workshop nicht immer nur spröde Wissensvermittlung ist. Diese Art war tausendmal besser. Man hat viel mehr mitgenommen. Man hat super Menschen kennengelernt. Man hat sich ausgetauscht. Man hatte eine supertolle Zeit. Man hatte gute Gespräche. Alles in allem war es glaube ich der beste Workshop den ich je hatte. Und ich habe mehr mitgenommen, als bei allen anderen zusammen. 

Vielen Dank an Andreas Jorns für diesen tollen Tag. Vielen Dank an seine Frau für die tollen Schnittchen und die Verpflegung. Vielen Dank an Jan, dass ich dich kennenlernen durfte. Und nicht zuletzt vielen Dank an Lea, Karolina und Waleria, dass wir uns auch kennenlernen durften, so viele tolle Bilder gemacht haben und so viel geschnackt haben. 

Bis zum nächsten Blogpost,
Jens

P.S.: Ach ja, vielen Dank an Jan für das tolle MakingOf Titelbild :).

Mein Preis ... by Jens Holbein

... und was Ihr dafür bekommt.

Ich werde immer wieder gefragt, was ein Shooting bei mir kostet oder was für Pakete ich anbiete. Da ich die Einfachheit liebe, habe ich genau ein Paket.

Ein Shooting bekommt Ihr für 250,- Euro ... aber eigentlich müsste ich sagen, mich bekommt Ihr für 250,- Euro ;). Denn das ist mir sehr wichtig. Ihr bucht mich und nicht das Shooting. Klar bekommt Ihr am Ende Bilder, aber das ist ja "nur" das Endergebnis.

Es ist so, dass wir bei dem Shooting einige Zeit miteinander verbringen. Es wird geschnackt, evtl. ein Kaffee getrunken, wieder geschnackt, etwas fotografiert, wieder geschnackt, evtl. noch ein Kaffee getrunken, wieder fotografiert und so weiter :).

Wir kennen uns i.d.R. nicht. Um aber schöne Bilder zu bekommen, sollte man sich zumindest etwas kennen und - vor allen Dingen - sympathisch sein. Das ist das Thema mit dem schnacken und Kaffee trinken. Wenn es dann läuft, kommt der Rest von ganz allein.

Wichtig ist, dass es kein Zeitlimit gibt. Wir sind erst fertig, wenn wir fertig sind. Das geht mal schneller und mal langsamer. Je nach Lust und Laune ... aber immer mit einer Menge Spaß und ohne Langeweile.

Am Ende kommen dann zwischen 100 und 200 Bilder dabei rum ... oder auch mehr ;). Aus diesen Bildern werde ich genau 20 Bilder raussuchen und nach meinem Stil bearbeiten. Diese 20 bearbeiteten Bilder kommen in eine online Galerie, wo Ihr Euch dann wiederum 10 Bilder raussuchen dürft.

Diese 10 Bilder werden dann in elektronischer Form und in voller Auflösung zum Download bereitgestellt. Zusätzlich werde ich diese 10 Bilder dann auch noch in einer Größe von 13 x 18 als FineArt Print entwickeln und Euch in einer schönen Box überreichen ... denn, ein Bild ist erst dann fertig, wenn es gedruckt ist.

Solltet Ihr über diese 10 Bilder hinaus noch weitere Bilder haben wollen (also von den noch 10 übrigen), kostet dies pro Bild noch einmal 25,- Euro (auch wie die anderen in elektronischer Form und als Print).

Alles in allem bekommt Ihr also für 250,- Euro eine tolle und kurzweilige Zeit mit mir und einer Menge Spaß. Zusätzlich gibt es dann auch noch ein paar wirklich coole Bilder dazu ;).

Und als kleines Dankeschön für ein gebuchtes Shooting bekommt Ihr mit der Bildübergabe auch noch einen 30% Rabattgutschein für ein weiteres Shooting ... 

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und für Fragen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.

Bis dann,
Jens.

aj-01 by Jens Holbein

Moin Leute,

in letzter Zeit gab es ja viele in der Fotoszene bekannt Fotografen, die dem aktuellen Trend "verfallen" sind, Bilder in der Form eines Magazins zu publizieren.

Da ich ein Liebhaber von Bildbänden bin, habe ich mir diese Magazine natürlich auch zugelegt. Ich fand es eine coole Idee, die Bilder mal in dieser Form zu präsentieren.

Grundsätzlich finde ich alle Magazine gut. Ein Magazin hat sich allerdings von allen abgehoben - "aj" von Andreas Jorns. Und das ist es mir auch wert, hier eine kurze Empfehlung dazu zu schreiben.

Das Magazin selber ist in A3 gedruckt, was absolut passend ist. Vom Papier her ist es ein grobes und festes Papier, wie man es von einem FineArt Print kennt. Es passt hervorragend zu den SW Aufnahmen im Magazin und wertet diese dadurch noch mehr auf. Die Bindung ist sauber verarbeitet und das Magazin kommt mit seinen 72 Seiten dadurch haptisch schon einem Bildband gleich. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier großer Wert auf ein hochwertiges Produkt gekgt wurde.

Ich finde es auch super schön, dass man die abgedruckten Bilder bis dato noch nicht kennt. Das macht es zu etwas Besonderem und ist einer der Punkte, die mir das Magazin so sympathisch machen.

Die Bilder selber sind in seinem typischen Stil geschossen. Von Akt bis Portrait ist alles enthalten. Teilweise sind ein paar Hintergrundinformationen abgedruckt und es gibt Informationen, mit welcher Kamera die Strecken geschossen wurden (was mir persönlich sehr gut gefällt). Das Beste ist aber: Alle Modelle kommen authentisch rüber. Warum? Weil nicht gepost wird. Und das ist es letztendlich das, was diese Bilder so besonders macht. Man hat den Eindruck, die Bilder sind aus dem Leben und aus der Situation heraus entstanden.

Auf einer kleinen Karte, die dem Magazin beiliegt, ist eine Playlist abgedruckt, die zu den einzelnen Bildstrecken/Modellen gematcht ist. Eine tolle Idee wie ich finde.

Fazit: Für mich ist es eines der besten Magazine in 2016 und ein Muss für alle, die die Bilder von Amdreas Jorns lieben. Ich nehme es immer wieder in die Hand und blättere darin rum. So müssen Bilder präsentiert werden, klasse ...

Viele Grüße,
Jens

2017 by Jens Holbein

Moin Welt!

Wieder ist ein Jahr vorrüber und ein neues beginnt. Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber irgenwie vergeht die Zeit immer schneller und alles zieht nur so an einem vorbei.

2016 habe ich das ziemlich extrem wahrgenommen. Von daher möchte ich in 2017 einige Dinge ändern ... keine Angst, ich komme jetzt nicht mit guten Vorsätzen oder irgendwelchen Zielen um die Ecke, das habe ich schon durch ;).

Nein, es ist vielmehr die Tatsache, dass man Dinge gemacht haben muss, um zu erkennen ob sie es wert sind oder nicht. Von daher haben sich 2016 schon ein paar Sachen geändert und 2017 möchte ich damit fortfahren.

Im letzten Jahr habe ich sehr viel fotografiert. Hauptsächlich aus dem Grund, dass ich präsent sein wollte. Ich habe Material benötigt um "dem schnellen Leben" in den sozialen Netzwerken gerecht zu werden. Hauptächlich für Follower und Likes - und nicht für mich.

Hat es was gebracht? Ja, grundsätzlich schon. Ich habe Follower bekommen und auch Likes. Und ich habe festgestellt, dass sich das Ganze unterschiedlich auf den verschiedenen sozialen Plattformen auswirkt (hauptsächlich bei Instagram und Facebook).

Hat es noch was gebracht? Ja. Die Erkenntnis, dass es im Grunde gar nichts bringt :). Ausser ner Menge Stress, weil man der Sache gerecht werden will und ner Menge Zeit die für nichts und wieder nichts drauf geht (ich spreche hier nur für mich).

Des Weiteren werden die Bilder "verbrannt", keiner nimmt sie wirklich wahr und man fotografiert nur noch für den einen Zweck. Und dies ist nicht Sinn der Sache ... zumindest nicht für mich (ich hatte mich HIER schon mal dazu geäußert).

Aus diesem Gunde habe ich meine offizielle Facebook-Seite gelöscht. Auf meinem privaten Account mache ich auch kaum noch etwas (ausser um mit einigen Leuten zu kommunizieren). Instagram bleibt (vorerst) und wird nach Lust und Laune befüllt. Auch habe ich weitere Plattformen wie z.B. die FC und andere gelöscht.

Mein Fazit: Es hilft und man hat keine Druck mehr andauernd was posten zu müssen. Man gewinnt Zeit und kann sich somit mit sinvollen Dingen beschäftigen :).

Aber nun wieder zum eigentlichen Punkt zurück: 2017 - was ändert sich also?

Neben der Tatsache, dass ich mich mehr und mehr aus den sozialen Netzwerken zurück ziehe und meine Bilder (neben dieser Seite) nur noch auf ein paar augewählten Plattformen zeige, werde ich auch meine Shootings ändern.

2017 werde ich meine Shootings (bezogen auf die freien Arbeiten) gezielter planen. Ich werde weniger shooten aber dafür ausgewählter. Augewähltere Modelle, passend für die Bereiche auf die ich gerade Lust habe und bei denen Ergebnisse erzielt werden, die mir auch langfristig gefallen.

Bei jedem Shoot sollen Bilder entstehen, die ein Finishing in gedruckter Form erhalten. Ob als einfacher Print im Einzelbild oder als gesammeltes Werk in einem Bildband - wichtig ist mir, dass die Bilder am Ende in gedruckter Form vorliegen und somit nicht einfach in den Weiten des Internets verschwinden.

Auch werde ich nicht gleich alles veröffentlichen bzw. nur einzelne Bilder aus einer Strecke. Alles in allem soll die Fotografie wieder richtig Spaß mache und dem Zweck dienen, weshalb ich damit angefangen habe: Mir einen Ausgleich zu meinem Alltag geben, wo man bei abschalten kann und sich zusätzlich noch immer wieder weiterentwickelt ...

Na ja, so viel erstmal zu meinen Veränderungen in der Fotografie. Und wer bis hierhin gekommen ist, dem wünsche ich ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017. Wir lesen uns ...

Viele Grüße,
Jens

Auftrag ausgeführt ... by Jens Holbein

Moin zusammen,

am 6. August gab es einen Blogeintrag, in welchem ich über einen Auftrag zur Erstellung einiger Banner für einen Frisör geschrieben hatte. Ich wollte Euch auch darüber informieren, wenn alles fertig ist und die Banner hängen ... dies ist nun der Fall :).

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Wenn man diese Ergebnisse in voller Größe sieht, kann man einmal mehr nachvollziehen wenn es heißt, ein Bild ist erst dann fertig, wenn es gedruckt ist ;).

Es ist schon echt cool, wenn man seine Arbeit in so einer Größe in einem Schaufenster hängen sieht. So etwas motiviert ungemein und erfüllt einen mit Stolz.

Einmal mehr werde ich darin bestätigt, meine zukünftigen Arbeiten in irgendeiner Form auf Papier zu bringen. Ob Buch oder Bild, egal wie, Hauptsache entwickelt.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen noch einen schönen 1. Advent.

Viele Grüße,
Jens.

Back to basic by Jens Holbein

Moin zusammen,

mein letzter Blogeintrag ist ja schon wieder ein paar Tage her. Aber ich wollte ja auch nur das posten, was meiner Ansicht nach auch interessant ist ;).

Wie der Titel schon sagt, möchte ich in diesem Post ein paar Worte darüber verlieren, wie ich meinen Weg gefunden habe, die Fotografie etwas zu entschleunigen.

Seit ich auf Leica umgestiegen bin, macht mir die Fotografie wieder viel mehr Spaß. Irgendwie wird man "gezwungen" sich mit dem Foto zu beschäftigen. Man kann nicht einfach draufhalten und "hoffen", dass am Ende was brauchbares dabei ist. Gerade wenn man keinen Autofokus mehr hat, muss man sich mit dem Bild beschäftigen.

Genau das habe ich gebraucht und genau das ist der Grund, warum ich nur noch mit meiner Leica fotografiere. Es war einfach zu viel. Zu viele Shootings. Zu viele Bilder. Zu schnelllebig. Nur noch "Massenproduktion". Keine Wertschätzung der Bilder mehr. Und, und, und ... ich könnte noch viele dieser Argumente aufzählen. Und die sozialen Netzwerke haben ihren Teil dazu beigetragen.

Ich finde es schade wenn man Bilder nur noch produziert, um dem Konsum im Internet gerecht zu werden. Nur noch auf der Jagd nach Follower und Likes zu sein. Und genau aus diesem Grund habe ich mehr oder weniger die Reißleine gezogen. Angefangen mit dem Systemwechsel zu Leica, über den Verkauf der kompletten anderen Systeme, bis hin zum Print der Ergebnisse. In diesem Jahr habe ich das erste Mal ein Buch meiner Shoots erstellt, welche ich in 2016 hatte. Ein "best of" quasi :).

Und damit nicht genug. Weiterhin habe ich auch angefangen, den ein oder anderen Analogshoot zu machen. Hierzu habe ich mir eine Leica M6 zugelegt.

Alles in allem habe ich gemerkt, dass dieser Schritt notwendig war und der einzig richtige. Hätte ich so weiter gemacht wie bisher, hätte ich wahrscheinlich die Fotografie an den Nagel gehängt ... und das will diese Welt nicht ;).

Die Bilder in diesem Post sind die ersten Ergebnisse mit der M6. Und ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass mein (fast) erster Analogshoot so geniale Bilder zu Folge hat ... und es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, die Bilder nachher in der Hand zu halten.

In diesem Sinne hoffe ich, den ein oder anderen zum Nachdenken angeregt zu haben.

Liebe Grüße,
Jens

Douchebags by Jens Holbein

Moin Leute,

in diesem Blogpost möchte ich Euch meinen neuen Rucksack vorstellen.

Ich bin ein bekennender Taschenfetischist ;). Kaum finde ich einen Artikel über eine Tasche oder sehe irgendwo ein interessantes Teil, werde ich Tätig (zum Leidwesen meiner Frau).

Mittlwerweile habe ich festgestellt, dass einer der Gründe darin liegt, noch nicht die richtige Tasche für die jeweiligen Zwecke gefunden zu haben. Allerdings gibt es inzwische schon ein paar Bereiche, welche ich mit dem richtigen Utensil abdecken konnte (meine Fototasche(n) zum Beispiel).

Für den täglichen Gebrauch war ich allerdings nur semioptimal gerüstet ... bis jetzt.

Durch den Konsum eines YouTube Channels bin ich auf einen Rucksack gestoßen, den ich sehr cool finde. Er ist steilisch, puristisch, bequem und super praktisch, da er mit einer Hand "bedient" werden kann. Die Rede ist vom Douchebags Base.

Dieser Rucksack begleitet mich inzwischen zur Arbeit, in meiner Freizeit, beim Einkaufen oder im Urlaub bzw. auf Reisen (hier gibt es noch ein spezielles Goodie). Denn das coole daran ist, er sieht nicht aus wie ein Businessrucksack und fühlt sich auch nicht so an. Dennoch kann man ihn trotzdem dafür nutzen.

Auf dem Rücken gibt es ein Fach, wo ohne Probleme ein 15" MacBookPro rein passt. Das Hauptfach ist, anders als bei den normalen Rucksäcken, seitlich zu öffnen (was die praktische "Einhandbedienung" ermöglicht). Hier befinden sich dann noch ein paar kleine Fächer und natürlich das große Hauptfach. Zu guter letzt gibt es noch ein kleines Fach auf der Vorderseite, wo man ein wenig Kleinkram verstauen kann.

Der Clou ist aber das oben angesprochen Goodie. Durch zwei kleine Haken kann man den Rucksack auf einen Reisetrolley von Douchebags packen, wodurch dieser dann Huckepack auf dem Trolley sitzt. Dies geht blitzschnell und ohne große Fummelei. Dadurch hat man den Rücken frei und kann entweder einen weiteren Rucksack mitnehmen oder einfach nur sein Gepäck hinter sich her ziehen :).

Ich selber bin mega begeistert von diesem Teil und werde mir bestimmt noch einen zweiten besorgen ;). Alles in allem ein sehr durchdachtes und qualitativ hochwertiges System zu einem guten Preis.

Aber wie gesagt, dies ist wie immer nur meine persönliche Ansicht und Ihr könnt Euch hier gerne das ganze Sortiment von Douchebags ansehen, um Euch ein eigenes Bild zu machen. Ich persönlich kann es auf jeden Fall empfehlen.

In diesem Sinne, stay tuned ;).

Liebe Grüße,
Jens

Jules by Jens Holbein

Moin Leute,

ich dachte ich könnte mal wieder einen kleinen Blogeintrag raushauen :). Als ich so darüber grübelte was ich schreiben kann, viel mir mein letzter Shoot mit Jules ein.

Dann habe ich mich gefragt, was könnte an diesem Shoot interessant für Euch sein (außer die genialen Bilder natürlich). Hier bin ich zu dem Entschluß gekommen, dass evtl. meine Erfahrungen für den Ein oder Anderen hilfreich sein können - gerade wenn man noch etwas am Anfang steht.

Als ich mit der Peoplefotografie angefangen habe, stellte ich mir oft die Frage, wie ich an entsprechende Modelle rankomme. Der Bekannten- und Freundeskreis ist immer ein gute Idee. Nur hat man da meistens Leute, welche auch, wie man selber, wenig Erfahrung mit der Fotografie haben. Und letztendlich möchte man sich ja ein Portfolio aufbauen, welches vorzeigbar ist. Wenn man sich dann bei einem Shoot um die Technik, das Licht und das Model kümmern muß, wird dies schnell zu einer Herausforderung und man bekommt am Ende vielleicht nicht das, was man sich erhofft hat.

Von daher kann ich jedem nur empfehlen (und das ist jetzt meine ganz persönliche Erfahrung), sich ein erfahrenes Model zu suchen. Spielt mit offenen Karten, sagt das Ihr am Anfang steht und seid ehrlich. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Modelle kein Problem damit haben und mit Euch arbeiten. Wichtig hierbei ist aber wirklich die offene Kommunikation ;).

Ihr werdet Euch wundern was es für Ergebnisse gibt, wenn das Model weiß was es tun muß und Ihr Euch tatsächlich NUR um Technik und Licht kümmern müßt (ok, die Grundlagen der Fotografie und grundsätzliche Kenntnisse Eurer Kamera setze ich jetzt mal voraus).

Und es geht nicht nur darum, dass Ihr das Model nicht anweisen müsst. Das Model kann Euch zeigen worauf es ankommt, was man macht und was man nicht macht. Ihr lernt also auch noch dabei und werdet sicherer im Umgang mit dem Model.

Bei mir ist es selbst heute noch so, dass ich mir ganz häufig ein Pay Model suche. Gerade wenn ich Dinge ausprobieren und mich nicht noch zusätzlich mit dem Model "beschäftigen" möchte.

Somit schließen wir jetzt wieder den Kreis und kommen auf Jules zurück. Jules ist eines der Modelle, mit der ich ich jetzt zum 3. Mal zusammen gearbeitet habe. Das tolle an ihr ist, dass man genau diese Dinge mit ihr umsetzen kann. Daneben ist sie noch super sympathisch und authentisch und sagt einem was gut ist und was nicht bzw. was sie mag und was nicht. Dieser Mix aus allem mit der notwendigen sympthie untereinander, ist der Garant für hammergeile Bilder :).

Bei diesem letzten Shoot mit Ihr bin auch ich wieder neu überrascht worden. Wenn man nämlich genau auf dieser Basis zusammen arbeitet und alles passt, kommt auch das Model auf einen zu und bringt Ideen mit ein. Und genau das ist es, was einen super Shoot ausmacht und wo Bilder bei rumkommen, die man vorher noch nicht mal im Kopf hatte ;).

In einem Interview kam einmal die Frage, wie man es hinbekommt, dass die Modelle immer das machen, was sie machen. Darauf gab es keine richtige Antwort. Die Modelle würden es einfach machen - und genau das war meine Erfahrung auch mit Jules. Und genau dafür möchte ich ihr an dieser Stelle auch danken - Jules, es macht immer wieder Spaß mit Dir zu arbeiten :).

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen tollen Tag.

Liebe Grüße,
Jens

P.S.: Hier geht es übrigens zum Portfolio von Jules.