2017 / by Jens Holbein

Moin Welt!

Wieder ist ein Jahr vorrüber und ein neues beginnt. Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber irgenwie vergeht die Zeit immer schneller und alles zieht nur so an einem vorbei.

2016 habe ich das ziemlich extrem wahrgenommen. Von daher möchte ich in 2017 einige Dinge ändern ... keine Angst, ich komme jetzt nicht mit guten Vorsätzen oder irgendwelchen Zielen um die Ecke, das habe ich schon durch ;).

Nein, es ist vielmehr die Tatsache, dass man Dinge gemacht haben muss, um zu erkennen ob sie es wert sind oder nicht. Von daher haben sich 2016 schon ein paar Sachen geändert und 2017 möchte ich damit fortfahren.

Im letzten Jahr habe ich sehr viel fotografiert. Hauptsächlich aus dem Grund, dass ich präsent sein wollte. Ich habe Material benötigt um "dem schnellen Leben" in den sozialen Netzwerken gerecht zu werden. Hauptächlich für Follower und Likes - und nicht für mich.

Hat es was gebracht? Ja, grundsätzlich schon. Ich habe Follower bekommen und auch Likes. Und ich habe festgestellt, dass sich das Ganze unterschiedlich auf den verschiedenen sozialen Plattformen auswirkt (hauptsächlich bei Instagram und Facebook).

Hat es noch was gebracht? Ja. Die Erkenntnis, dass es im Grunde gar nichts bringt :). Ausser ner Menge Stress, weil man der Sache gerecht werden will und ner Menge Zeit die für nichts und wieder nichts drauf geht (ich spreche hier nur für mich).

Des Weiteren werden die Bilder "verbrannt", keiner nimmt sie wirklich wahr und man fotografiert nur noch für den einen Zweck. Und dies ist nicht Sinn der Sache ... zumindest nicht für mich (ich hatte mich HIER schon mal dazu geäußert).

Aus diesem Gunde habe ich meine offizielle Facebook-Seite gelöscht. Auf meinem privaten Account mache ich auch kaum noch etwas (ausser um mit einigen Leuten zu kommunizieren). Instagram bleibt (vorerst) und wird nach Lust und Laune befüllt. Auch habe ich weitere Plattformen wie z.B. die FC und andere gelöscht.

Mein Fazit: Es hilft und man hat keine Druck mehr andauernd was posten zu müssen. Man gewinnt Zeit und kann sich somit mit sinvollen Dingen beschäftigen :).

Aber nun wieder zum eigentlichen Punkt zurück: 2017 - was ändert sich also?

Neben der Tatsache, dass ich mich mehr und mehr aus den sozialen Netzwerken zurück ziehe und meine Bilder (neben dieser Seite) nur noch auf ein paar augewählten Plattformen zeige, werde ich auch meine Shootings ändern.

2017 werde ich meine Shootings (bezogen auf die freien Arbeiten) gezielter planen. Ich werde weniger shooten aber dafür ausgewählter. Augewähltere Modelle, passend für die Bereiche auf die ich gerade Lust habe und bei denen Ergebnisse erzielt werden, die mir auch langfristig gefallen.

Bei jedem Shoot sollen Bilder entstehen, die ein Finishing in gedruckter Form erhalten. Ob als einfacher Print im Einzelbild oder als gesammeltes Werk in einem Bildband - wichtig ist mir, dass die Bilder am Ende in gedruckter Form vorliegen und somit nicht einfach in den Weiten des Internets verschwinden.

Auch werde ich nicht gleich alles veröffentlichen bzw. nur einzelne Bilder aus einer Strecke. Alles in allem soll die Fotografie wieder richtig Spaß mache und dem Zweck dienen, weshalb ich damit angefangen habe: Mir einen Ausgleich zu meinem Alltag geben, wo man bei abschalten kann und sich zusätzlich noch immer wieder weiterentwickelt ...

Na ja, so viel erstmal zu meinen Veränderungen in der Fotografie. Und wer bis hierhin gekommen ist, dem wünsche ich ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017. Wir lesen uns ...

Viele Grüße,
Jens