Momente

Während das alte Jahr schon fast aus der Erinnerung verschwunden ist, schreitet das neue Jahr gnadenlos voran. Obwohl die Uhr auf Null gestellt wurde, ist sie dennoch einen großen Schritt nach vorn gesprungen. 

Die schönen Erinnerungen verblassen schnell und verbleiben in der Vergangenheit. Die schlechten Erinnerung bleiben im Gedächtnis und begleiten einen viel länger als man möchte in die Zukunft.

Glückliche Zeiten erfreuen einen nur einen Bruchteil des Seins. Die Euphorie des Sekundenglücks ist schneller vergangen, als man sie wahrnehmen kann. Währenddessen verankern sich die Momente des Unglücks im Gehirn und lassen Dich lange Zeit nicht mehr los. Sie begleiten Dich wie ein ungeliebter dunkler Schatten. Dennoch dreht sich die Welt weiter und nimmt weder Anteil am Glück noch am Unglück eines jeden Einzelnen. 

Wenn man diese glücklichen Momente doch nur festhalten und in den schweren Zeiten rausholen könnte, um den Schmerz in diesen Zeiten zu lindern. Wenn man die Welt doch nur anhalten und einen Moment zurückdrehen könnte. Die Uhr einfach noch mal zurücksetzten ohne diesen Sprung nach vorne zu machen. Dann würde man aus der Vergangeheit die Gegenwart machen und aus der Gegenwart die Zukunft.

Doch all dies geht nicht. Und das Leben interessiert sich weder für das Glück noch für das Unglück. Jeder muss im Leben selber die Zügel in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass die guten Zeiten in der Überzahl sind. Das Positive wie das Negative gehört beides zu uns und zum Leben.  Und dennoch entscheidet jeder selbst, was von beidem überwiegt und was unser Leben bestimmt.

Lebe jetzt und hier und umgib Dich mit dem, was gut für Dich ist. 

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Danke ...

Es gibt Dinge im Leben, die passieren einem nicht oft. Eines davon ist es Menschen kennenzulernen, die einem so sympathisch sind und mit denen man sich auf Anhib so gut versteht, als ob man sich schon ewig kennen würde.

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Mir ist sowas in diesem Jahr zwei mal passiert (obwohl ich in den letzten 2 Jahren schon sehr viel Glück damit hatte). Das erste Mal mit Jana und das zweite Mal mit Olaf. Diese beiden Ereignisse machen 2018 wieder zu einem extrem guten Jahr ... und auch einem sehr fotoreichen Jahr, für welches ich mich mit diesem Blogpost bei einigen bedanken möchte 😃.

Menschen zu kennen, mit denen man sich sehr gerne umgibt, die man mag, und vor allen Dingen, die einen auch mögen, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist etwas besonderes. Speziell in meinem Fall ... weil ich nicht unbedingt immer einfach bin. Und weil sich die Summe der Menschen die ich auch mag, sehr in Grenzen hält.

Ich gebe zu, dass ich, seit dem ich fotografiere und häufiger neue Menschen kennenlerne, sich die Anzahl der Menschen (die ich mag) erhöht hat. Ich bin immer wieder verwundert, dass es doch mehr davon gibt als erwartet ... also von denen, die ich nicht gleich neutralisieren will 😂. 

Und dann gibt es noch diejenigen, mit denen einen vom ersten Moment an etwas verbindet. Ohne das man sie im Grunde kennt. Und diese Gruppe ist bei mir extrem klein. Von daher ist es umso verwunderlicher, dass ich in einem Jahr gleich zwei weitere Menschen von dieser Kategorie kennenlernen durfte. 

Über Jana hatte ich letzten Sommer schon einmal berichtet. Sie reiht sich in die kleine Gruppe der Menschen ein, die mein Leben, jetzt mal nur auf die Fotografie bezogen, vor der Kamera, aber auch in menschlicher Hinsicht, mehr als bereichert haben. 

(C) by Olaf Korbanek

(C) by Olaf Korbanek

Olaf hingegen ist das genaue Gegenteil, da er selber fotografiert. Von daher habe ich in ihm jemanden gefunden, mit dem ich mich sehr intensiv in allen epischen Breiten und Tiefen zum Thema Fotografie austauschen kann, ohne jemanden zu langweilen. Dies ist allerdings nur die Spitze des Eisberges. 

Mit Olaf hat sich in kürzester Zeit eine Freundschaft entwickelt. Er ist einer der Menschen, die man nicht mehr missen möchte.  Auch über die Fotografie hinaus bereichert er mein Leben in vielerlei Hinsicht. Und dafür das ich ihn kennenlernen durfte, bin ich extrem dankbar.

Aber nun genug rumgeschleimt, sonst fühlt er sich noch gebauchpinselt 😉. 

Neben Jana und Olaf durfte ich mich fotografisch in diesem Jahr noch mit anderen rumtreiben, die das Jahr 2018 auch in einer sehr positiven Erinnerung zurück lassen. Die Ergebnisse meiner zahlreichen Fotosessions sprechen hier für sich 😊.

Von daher möchte ich mich hier und jetzt bei all denjenigen bedanken, die immer wieder mit mir arbeiten und mit denen ich immer eine sehr schöne und kurzweilige Zeit verbringen durfte.

Insbesondere geht hier mein Dank allerdings an Amira, Celina, Jana, und Nena ... ich hoffe wir sehen uns in 2019 ganz oft wieder. Ohne Euch würde ich glaube ich kaum so viel Spaß an der Fotografie haben. Und ohne Euch hätte ich den aktuellen Weg meiner Fotografie nicht eingeschlagen und meine Bilder wären nicht die, die sie heute sind. Ich hoffe das 2019 mindestens genauso gut wird wie 2018 und wir noch ganz viel zusammen auf die Beine stellen werden ... danke das Ihr mich aushaltet und immer alles mitmacht … und danke für die vielen tollen Gespräche die wir immer haben 😉.

(C) by Jan Goldenbaum

(C) by Jan Goldenbaum

Für die Zeit hinter der Kamera möchte ich mich neben Olaf auch besonders bei Jan bedanken. Der Austausch mit ihm bringt mir immer sehr viel. Ich hoffe das ich mit ihm noch sehr viel erleben darf … es freut mich riesig, dass ich ihn bereits 2017 kennenlernen durfte und wir uns dieses Jahr öfter als erwartet sehen konnten 😉. Ich hoffe wir können dies trotz der Entfernung beibehalten.

Allen anderen die mich 2018 begleitet und ausgehalten haben, auf welche Art auch immer, möchte ich mich an dieser Stelle natürlich auch bedanken. Ich hoffe wir sehen uns 2019 wieder 😊. Ich werde Euch auf jeden Fall weiter auf den Keks gehen …

In diesem Sinne wünsche ich allen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2019.

Liebe Grüße,
Jens.

P.S.: Sorry Jan und Olaf, ich musste mich mal an Euren Bildern vergreifen. Ich hätte sie nicht besser hinbekommen 😂.

Caro

Moin Leude, 

wir schreiben das Jahr 2018 ... ein Jahr in dem (fotografisch) viel passierte. Ein (fotografisch) gutes Jahr.

Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann, stolperte ich mal wieder über ein Profil bei Instagram. Ein Profil von einer jungen Frau, die ich gerne, wie soll es auch anders sein, fotografieren wollte. Aber ich war hin und her gerissen, ob ich sie anschreiben sollte. Warum? Weil es häufig so ist, dass die Antworten ausbleiben. Aus den verschiedensten Gründen ... die ich i.d.R. nicht kenne 😂.

Wie auch immer, es handelte sich hier um eine bildhübsche Frau, die ich einfach vor der Kamera haben wollte ... nein, vor der Kamera haben musste 😉. Neben der Tatsache, dass sie offensichtlich perfekt für meine Bilder war, kam noch hinzu das sie aus meiner Lieblingsstadt Hamburg kommt ... besser konnte es doch gar nicht sein😍.

Also habe ich sie letztendlich angeschrieben. Und ich konnte mein Glück kaum fassen, als sie tatsächlich geantwortet hat. Und gleich beim ersten Kontakt habe ich gemerkt, dass es sich hier um einem sehr sympathischen Menschen handeln muss ...

Und jetzt war es endlich soweit. Ein Treffen war geplant und hat stattgefunden. Und es hat sich sehr schnell gezeigt, dass sie tatsächlich so ist wie es nach unserem ersten Kontakt den Anschein machte. Ein wirklich offener, herzlicher, kommunikativer und mega sympathischer Mensch. Und mit ihr habe ich in Hamburg jetzt endlich jemanden gefunden, mit dem ich hoffentlich noch sehr viel umsetzen kann und der sich in die kurze Reihe der Menschen eingliedert, die ich fotografisch über eine lange Zeit begleiten möchte 😃.

Und hier habe ich ein paar Bilder aus unserem ersten Shoot ... einem Shoot der sich auf maximal 20 Minuten beläuft obwohl wir zwei Stunden zusammen waren. Den Rest der Zeit haben wir einfach nur geschnackt, ohne zu merken wo die Zeit bleibt. Und das ist es was ich an diesem Hobby so liebe ... solche Menschen zu treffen, mit denen die Zeit verfliegt und man, obwohl man sich gerade erst kennengelernt hat, solche mega krass echten Bilder generieren kann ... danke Caro 😃.