Momente

Während das alte Jahr schon fast aus der Erinnerung verschwunden ist, schreitet das neue Jahr gnadenlos voran. Obwohl die Uhr auf Null gestellt wurde, ist sie dennoch einen großen Schritt nach vorn gesprungen. 

Die schönen Erinnerungen verblassen schnell und verbleiben in der Vergangenheit. Die schlechten Erinnerung bleiben im Gedächtnis und begleiten einen viel länger als man möchte in die Zukunft.

Glückliche Zeiten erfreuen einen nur einen Bruchteil des Seins. Die Euphorie des Sekundenglücks ist schneller vergangen, als man sie wahrnehmen kann. Währenddessen verankern sich die Momente des Unglücks im Gehirn und lassen Dich lange Zeit nicht mehr los. Sie begleiten Dich wie ein ungeliebter dunkler Schatten. Dennoch dreht sich die Welt weiter und nimmt weder Anteil am Glück noch am Unglück eines jeden Einzelnen. 

Wenn man diese glücklichen Momente doch nur festhalten und in den schweren Zeiten rausholen könnte, um den Schmerz in diesen Zeiten zu lindern. Wenn man die Welt doch nur anhalten und einen Moment zurückdrehen könnte. Die Uhr einfach noch mal zurücksetzten ohne diesen Sprung nach vorne zu machen. Dann würde man aus der Vergangeheit die Gegenwart machen und aus der Gegenwart die Zukunft.

Doch all dies geht nicht. Und das Leben interessiert sich weder für das Glück noch für das Unglück. Jeder muss im Leben selber die Zügel in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass die guten Zeiten in der Überzahl sind. Das Positive wie das Negative gehört beides zu uns und zum Leben.  Und dennoch entscheidet jeder selbst, was von beidem überwiegt und was unser Leben bestimmt.

Lebe jetzt und hier und umgib Dich mit dem, was gut für Dich ist. 

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