Analog#2

Moin, 

er ist wieder da - wie versprochen oder angedroht, je nachdem wie man es sehen möchte 😊. 

Heute geht es um den 2. Teil meiner kleinen Analog-Doku. Wobei, wenn man ehrlich ist, das Ganze nicht wirklich bzw. nicht richtig analog ist. Denn heute geht es um die Polaroid Bilder die mache bzw. wie und mit was ich sie mache.  Sagen wir, es wird Semi-Analog 😉.

Im 1. Teil der Minidoku hatte ich Euch ja berichtet, mit welchen Kameras und Filmen ich arbeite. Hier hatte ich ja schon erwähnt, dass ich fünf Kameras nutze von denen drei wirklich aus meiner Epoche kommen und zwei aus der Neuzeit - und um diese zwei Kameras geht es heute (wobei eine davon nicht wirklich eine Kamera ist). 

Aber fangen wir erstmal an. Warum nennen ich das Ganze Semi-Analog? Ganz einfach, zum einen geht es um die Instax SQ10 ... 

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... und zum Anderen um den Instax Share SP-3 (was halt genaugenommen keine Kamera ist).

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Beide nutzen den gleichen „Film“ - den instax Square.

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Nichts desto trotz bekomme ich aus beiden Geräten genau die Bilder raus, welche ich haben möchte. Und am Ende sind es analoge Prints, welche sich in die Reihe der Analogfotografie einreihen. 

Bei der SQ10 handelt es sich um eine Semi-Polaroid-Kamera.  Semi deswegen, da man die Polas nicht unbedingt direkt ausdrucken lassen muss. Man kann sie digital auf der Speicherkarte sichern und sich dann raussuchen was man möchte. Dazu kann man noch ein paar Blidlooks drüber legen oder Doppelbelichtungen durchführen. Alles in allem ein cooles Ding mit dem man richtig cooles Zeug machen kann. 

Wozu nutze ich dann noch den Instax Share SP-3? Ganz einfach, ab und zu gibt es auch mal ein rein digitales Bild, welches ich in ein Pola umwandeln möchte. Sei es von meinen Digicams oder meinem iPhone. Ich liebe diese Polas nun mal und sie haben so einen richtigen nostalgischen Touch 😊.

Meistens hauen ich dann noch einen Retrofilter über das Bild und jage es dann durch den Drucker. 

Hier mal ein Beispiel: 

Bei meinem letzten Shoot mit Nena sind ja auch einige Polas entstanden. Diese habe ich z.B. mit der Fuji X100T gemacht. Dann habe ich sie auf‘s iPad gezogen, einen Filter drüber gekloppt und dann auf dem SP-3 ausgedruckt und wieder eingescannt. Hört sich bekloppt an? Ist es auch 😂. Aber die Ergebnisse sind mega und ich liebe sie über alles. 

Hier mal das Bild wie es inkl. Filter digital aussieht ... 

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 ... und hier die gedruckte und wieder eingescannte Pola Version:

Wie Ihr also sehen könnt, ist der Unterschied zu dem digitalen Ausgangsbild und dem geprinteten und wieder eingescannten Pola erheblich. Und der Retro Look kommt bei dem Pola so richtig gut raus ... die Arbeit lohnt sich also.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihr Spaß an dem kleinen Analog-Ausflug hattet.

Viele Grüße,
Jens

Ein Tag in Hamburg mit Jana ...

Moin Ihr kleinen Schnuckelbärchen,

der Sommer ist vorbei, die Tage werden immer kürzer und das Licht schwindet immer mehr. Nicht die beste Zeit für die Fotografie und ganz bestimmt nicht meine Zeit. Als Sommerkind ist mir die warme Jahreszeit deutlich sympathischer … besonders wenn es einen Sommer gibt wie in diesem Jahr.

Nichts desto trotz kann aber auch diese Zeit ihre schönen Seiten haben. Besonders dann, wenn es ein so schöner Tag ist, wie der als ich mit Jana in Hamburg unterwegs war. Die Tatsache, in meiner Lieblingsstadt zu sein, und das in Verbindung mit der Fotografie und einem sehr sympathischen Menschen, ist einfach nur perfekt - und alles zusammengenommen bekommt man einen wunderschönen Tag und eine wunderschöne Zeit an die man sich mehr als gerne zurückerinnert.

Es war ein kurzweiliger Tag. Wir haben viel geschnackt und viel gelacht. Sind spazieren gegangen, habe was gegessen und getrunken und sind wieder spazieren gegangen. Ach ja, und zwischendurch haben wir auch noch etwas fotografiert. Dann, wenn wir Lust hatten. Einfach so. Ohne Plan und ohne Druck. Mittendrin und nebenbei. So wie es sein soll. Natürlich, echt, authentisch …

Und das, was dabei entstanden ist, sind Bilder, die eine schöne Zeit zeigen. Bilder, die einen glücklichen Menschen zeigen. Bilder, die man sich immer wieder gerne ansieht und die einen daran erinnern, wie schön und unbeschwert das Leben doch sein kann. Ich liebe diese Bilder. Und ich fand es mega schön, dass Jana sich die Zeit genommen hat, mit einem alten Sack wie mir einen Tag in Hamburg zu verbringen  … danke 😊

Time travel with Nena

Moin Ihr Mäuse, 

was geht?  Alles senkrecht bei Euch? Ich hoffe es doch 😊.

Wenn Ihr Euch fragt, was ich heute schon wieder zum rumsülzen habe ... lest einfach weiter 😂. Fakt ist, heute wird es wieder etwas nostalgisch gepaart mit einer Prise digitalem SW Zeug. Aber ich würde es nicht verbreiten, wenn ich es nicht cool finden würde ... 

Um was geht es also? Der ein oder andere weiß sicherlich, dass ich ich den Großteil meiner irdischen Präsenz hinter dem Mond verbringe - klingt paradox? ... ist auch so 😂. 

Aber was will ich damit sagen? Na ja, ich beschäftige mich immer dann mit Dingen, wenn sie schon lange out sind ... wie z.B. mit der analogen Fotografie. Okay, im Moment findet eine kleine Renaissance statt, aber auch diese ist schon länger im Gange. Und ich hinke auch hier mal wieder hinterher 😃.

Am Ende ist mir das aber auch wumpe, da ich mich dann mit den Dingen beschäftige, wenn ich es möchte und nicht wenn die Welt es möchte ... schließlich dreht sich diese ja auch nur, weil ich auf ihr rumlaufe 😂. 

Egal, ich schweife schon wieder ab. Letztendlich habe ich einen Grund und ein Thema gesucht, damit ich Euch mal wieder auf den Sack gehen kann. Und dies scheint mir ein gutes Thema dafür zu sein. Und für diejenigen, die nicht lesen wollen, habe ich natürlich auch ein paar Bilder 😉.

Und hier fangen wir mal mit denen an, die ich im Moment am meisten verbreite:

Aber jetzt mal wieder zurück zum eigentlichen Thema. Wie gesagt, geht es um die analoge Fotografie. Ich hatte die Idee (inspiriert von einem anderen Fotografen) mal etwas im analogen Bereich zu machen. Da ich aber nicht einfach nur meine Art der Fotografie ins Analoge umsetzen wollte, sollte der Bildinhalt auch in die Retro Richtung gehen (auch von demselben Fotografen inspiriert).

Da man aber i.d.R. nicht weiß was man so generiert, kann das Ganze auch nach hinten losgehen. Von daher habe ich ein Model gesucht, welches auch Bock auf sowas hat und auch nicht böse ist, wenn der Schuss nach hinten losgeht. Dazu sollte dieses Model auch noch die ein oder andere Klamotte besitzen, welche auch etwas in die Retro Richtung geht. Und hier habe ich mit Nena jemanden gefunden, mit dem ich nicht nur persönlich auf einer Wellenlänge liege. Sie hat auch direkt zugesagt und ist voll motiviert, einfach mal was in dieser Richtung auszuprobieren und umzusetzen. 

Wir haben mit einem Film (welcher sich gerade in der Entwicklung befindet (ich muss ja noch Stoff für weitere Blogposts haben 😂)) und ein paar Polas angefangen. Und damit sie nicht ganz leer ausgeht (falls es nix wird), sind natürlich auch noch ein paar digitale SW Aufnahmen entstanden (s.o.). 

Alles in allem fand ich es für den ersten Shoot schon mehr als gelungen. Okay, zum Film kann ich noch nix sagen. Wenn dieser aber so ist wie die Polas, bin ich sehr zuversichtlich dieses kleine Retro Projekt weiterzuführen und so umzusetzen, wie ich es mit vorstelle ... und Nena ist bestimmt mit von der Partie 😊. 

Hier mal ein erster Einblick in die 70er ...