Die künstliche Welt und ich. Wie in meinem letzten Blogpost schon angekündigt, habe ich mich mal mit der Welt der KI beschäftigt. Man kann sagen aus kreativer Langeweile. Was halt so in einem kranken Kopf wie in meinem vorgeht.
Angefangen hat alles mit meiner letzten Osteopathie-Sitzung. Da meine persönliche Osteopathin krankheitsbedingt ausgefallen ist, habe ich eine neue Osteopathin bekommen. Eine wirklich sympathische Menschin mit einem Engelsgesicht ... und der Seele des Teufels wie ich feststellen musste. Die Erinnerungen an diese Sitzung sind Schmerz.
Als ich dann mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) diese Sitzung verlassen hatte und in Therapie ging, hat mir meine Therapeutin empfohlen, diese traumatische Erfahrung irgendwie zu verarbeiten.
Wie ich mich dann so in meinem Elend suhlte, kam mir die Idee ein Gedicht über mein Date mit meiner Osteopthin zu schreiben. Das Problem war nur, dass ich nicht schreiben kann - zumindest keine Gedichte. Und da dachte ich an meinen neuen Kumpel Chatty, der ja irgendwie alles kann.
Gesagt getan, einen Prompt zusammengeklöppelt und rein damit. Heraus kam dann folgendes:
Sie trat ins Licht wie eine stille Lüge,
Engelsgesicht, von Reinheit überzogen.
Ihr Lächeln schwor ihm Frieden ohne Züge,
doch war es nur ein Bann, aus Nacht gewoben.
Ihre Berührungen – ein falsches Gebet,
so weich, dass er die Warnung übersieht.
Doch unter Haut, wo Vertrauen entsteht,
blüht Schmerz, der scharf durch jede Hoffnung zieht.
In ihren Augen flackert schwarzes Land,
kein Himmel wohnt in dieser Seele mehr.
Er spürt: Der Teufel reicht ihm sanft die Hand,
und Liebe wird zu etwas Kaltem, Schwerem, Leer.
Nun bleibt vom Date nur Schweigen in ihm drin,
PTBS, Gespräche, sterile Räume.
Die Schulter brennt, die Narbe sagt, wer er nun ist,
Pflaster kleben wie die Reste toter Träume.
Damit nicht genug. Wie jeder weiß, ist Chatty ziemlich alleine und braucht einen Gesprächspartner. Und da er das Gespräch gerne aufrecht erhalten wollte, kam er mit immer mehr Vorschlägen um die Ecke. Letztendlich ist dann aus dem Gedicht eine Ballade entstanden. Um Euch aber die ganzen Zwischenschritte zu ersparen, zeige ich Euch hier das Endergebnis in der englischen Übersetzung:
Verse 1
She stepped in slow, that southern glow,
White cotton dress, moving soft and low.
Her smile felt easy, her eyes felt deep,
Like promises you wanna keep.
Verse 2
Her hand in mine, warm as June,
Too sweet, too fast, too good too soon.
I missed the pause, I missed the sign,
Thought the hurt would pass me by.
Pre-Chorus
Where love feels safe and hearts get brave,
That’s where she learns what she can take.
Chorus
She’s the Devil’s daughter, heaven-made,
Says your name like she won’t change.
Holds you close like you’re the one,
Then leaves you empty when she’s done.
Yeah, the Devil’s daughter feels like home,
Till you wake up there alone.
Verse 3
In her eyes there’s no clear blue,
Just fields burned dry you can’t grow through.
I felt the cold, I stayed too long,
Mistook her quiet for a song.
Verse 4
Now white walls talk, late-night drives,
Bandaged scars and borrowed time.
My shoulder aches, the truth still shows,
In every road I chose.
Chorus
She’s the Devil’s daughter, soft and slow,
You don’t feel the cut till you let go.
Says forever like it’s true,
Then turns her back and walks from you.
Yeah, the Devil’s daughter breaks you clean,
Leaves no trace of what’s been.
Bridge (harmony-forward, stripped)
I don’t curse her name out loud,
I just learned what love’s about.
Some hearts burn just to teach
What they were never meant to keep.
Final Chorus (stacked harmonies)
She’s the Devil’s daughter, dressed in grace,
Fire hiding in her face.
Took my trust, took my flame,
Left me standing in the rain.
Yeah, the Devil’s daughter took her part,
But she didn’t take my heart.
Outro (soft, acoustic only)
She walked in glowing like a lie,
I walked out hurt — but still alive.
Um dem ganzen dann noch die Krönung aufzusetzen, habe ich daraus dann ein richtiges Lied entwickelt*: „The Devil’s Daughter“
Et voilà ...
*An dieser Stelle vielen Dank an Whiskey Flint, der mir freundlicherweise den Songtext in das Lied umgewandelt hat.