Franzi

Moin Leute,

lange habe ich keinen Portfolio-Blog mehr gemacht, von daher dachte ich, dass es mal wieder Zeit dafür wird. Vor allen Dingen nachdem ich Franzi endlich mal persönlich kennengelernt habe und mir klar war, dass ich wieder mal eine ganz besondere Menschin vor der Kamera habe.

Franzi und ich “kennen” uns schon lange … virtuell. Oft wollten wir was machen, nie hat es so richtig gepasst und am Ende wurde es dann noch mehrmals hin und her geschoben … Corona sei Dank. Dennoch haben wir es letztendlich geschafft, was aber leider nun auch schon wieder Wochen her ist.

Franzi sprüht vor Lebenslust und Fröhlichkeit und dennoch sind wir uns in vielen Dingen beängstigend ähnlich. Was man gar nicht meinen sollte, wenn man mich kennt und weiß, dass ich in der Regel den ganzen Tag nur über alles und jeden am rummoppern bin. Aber trotzdem haben wir uns nach den ersten 5 Minuten so gut verstanden, als ob wir uns schon 5 Jahre kennen.

Deswegen möchte ich Euch heute ein paar wunderbare Ergebnisse von einem wunderbaren Shoot zeigen. Viel Spaß damit.

The Girl

Eines Tages stand sie plötzlich vor mir. Aus heiterem Himmel. Und noch bevor ich es richtig realisieren konnte, war sie auch schon wieder weg. Verschwunden in der Menschenmenge … so schnell wie sie in mein Leben trat, hat sie es auch schon wieder verlassen. Und seitdem geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf …

Ich sehe sie überall. Wenn ich in den Spiegel blicke, sitzt sie auf einmal im Zimmer. Wenn ich das Bad betrete, steht sie vor dem Spiegel. Wenn ich im Bett liege und mich zur Seite drehe, liegt sie auf einmal neben mir. Wenn ich einen leeren Flur entlang gehe, sitzt sie da und blickt mich an. Und jedes Mal wenn ich denke sie ist es wirklich, löst sich ihr Bild in Luft auf.

Wer ist sie? Wo kam sie her? Wo ging sie hin? Wie kann ich sie wiedersehen? Ein Geschöpf, erschaffen aus der wahrhaftigen Schönheit dieser Welt. Zu schön um real zu sein … zu real um ein Traum zu sein.

Johanna

Das Leben stellt manchmal Weichen, wo man sich fragt, warum einem Dinge passieren, die einem passieren. Und aktuell fragt man sich am häufigsten, warum das alles gerade passiert, was passiert. Und man konzentriert sich dann viel zu sehr auf Dinge, die man eh nicht ändern kann. Oder man beschäftigt sich mit Dingen, die einen nicht wirklich weiterbringen. Oder man hat Gedanken, die einem den Schlaf rauben, obwohl man sich besser mit den Gedanken beschäftigen sollten, die einen schön träumen lassen.

Es gibt Entscheidungen im Leben, die werden für einen getroffen. Ob man dies möchte oder nicht. Man kann sich mit diesen Entscheidungen, die man eh nicht ändern kann, bis zum Exzess beschäftigen oder man kann sie hinnehmen und das Beste daraus machen.

Fakt ist, so bescheiden wie die aktuelle Lage auch ist, ohne sie hätte ich Johanna wahrscheinlich nicht kennengelernt. Denn nur aus dieser Lage heraus, hat sich die Situation ergeben, dass ich mich mit Johanna treffen konnte und auch ein paar Bilder entstanden sind. Auch wenn es nicht so lief, wie bei mir sonst so ein Treffen abläuft, lief es doch besser als erwartet. Trotz aller Widrigkeiten und Auflagen.

In einer Zeit, die aktuell mehr negative als positive Situationen. bereithält, gibt es doch immer wieder schöne Momente, die man genießen sollte. Und in dieser Zeit einen weiteren positiven Menschen kennenzulernen, ist einfach grandios.

Johanna ist eine mega sympathische und natürliche Menschin, mit der man wirklich mehr als gut schnacken kann. Die anfängliche Nervosität war schnell vergessen. Sie merkte direkt, dass ich ziemlich harmlos bin und im Grunde immer leicht verwirrt durch die Weltgeschichte stolpere.

Ich hingegen habe schnell gemerkt, was für ein wahnsinnig grandioser und im Grunde auch sensibler Mensch Johanna ist. Ein Mensch, der wie geschaffen für meine Bilder ist. Ein Mensch, der mal wieder eine weitere Bereicherung in meinem Leben darstellt, die ich nicht missen möchte.

Dafür, dass wir uns in einer Zeit kennengelernt haben, die im Grunde nicht sonderlich dafür geschaffen ist neue Menschen kennenzulernen, habe ich (mal wieder) einen Glückstreffer gelandet. Und dafür bin ich wirklich dankbar. Denn ich habe sehr schnell gesehen, dass Johanna ein Naturtalent ist und man mit ihr Bilder generieren kann, die in einer so frühen Phase nicht wirklich selbstverständlich sind. Und das Wichtigste ist, dass sie menschlich eine Bereicherung ist.

Fakt ist, dass ich Johanna so schnell nicht wieder laufen lassen werde und ich hoffe, dass sie das alles genauso sieht wie ich …