Kinder wir die Zeit vergeht ... es ist erschreckend. Nicht nur in Bezug auf meinen letzten Blopost, der schon fast wieder ein halbes Jahr her ist.
Als ich festgestellte, dass ich seit fast einem Jahr keinen Shoot mehr mit Celina hatte, war ich doch mehr als überrascht und auch etwas erschreckt. Natürlich nicht nur ich, sondern auch Celina. Und das führte dazu, dass wir uns dann endlich wieder getroffen, viel geredet und fotografiert haben.
Am Anfang waren wir dann beider erst etwas skeptisch, ob wir an unser "altes Format" anknüpfen konnten. Doch sehr schnell war uns klar, wir haben nichts von der Magie verloren und es war als hätten wir erst gestern zusammen geshootet. Und genau das ist es, was es am Ende ausmacht und weshalb die Bilder zustande kommen, die Ihr hier seht.
Von daher will ich mich nicht länger mit irgendwelchen geschnacke aufhalten (der nächste Schnack-Post kommt bestimmt) und Euch direkt ein paar der Bilder zeigen, die entstanden sind. Viel Spaß damit ...
random#26
Moin Leute,
ich hoffe Euch geht es gut und Ihr seid alle wohlauf. Es ist ja schon wieder einige Zeit seit meinem letzten Blogpost vergangen. Aber was soll ich auch schreiben, wenn es nix zu schreiben gibt. Und letztendlich gibt es im Moment auch nicht sonderlich viel zu schreiben, außer das ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben möchte 😉.
Was die Fotografie angeht, ist im Moment wenig los. Außer das ich letztens mal einen Analogshoot mit der M6 hatte. Die Bilder sind aber noch nicht entwickelt … ein Teil der Entschleunigung.
Letzte Woche war ich eine Woche an der Nordsee. Aber auch das hielt sich fototechnisch in Grenzen. Nur ein Film mit der M6 und auch nur Landschaft. Ergo auch eine Woche der Entschleunigung.
Das Jahr ist aber noch jung, auch wenn bald schon wieder Weihnachten ist. Und von daher werden doch noch ein paar Shoots folgen und Ihr werdet bestimmt das ein oder andere sehen. Aber ich möchte das Ganze gechillt angehen … und mit Menschen, mit denen ich eine schöne Zeit verbringen kann und weiß, dass dadurch grandiose Bilder entstehen.
Und dann muss ich ja irgendwann auch noch die ganzen Bilder, die man nie zu sehen bekommt, in eine Form gießen, damit Ihr sie dann doch mal zu sehen bekommt 😉. Auch dieser Plan, der schon seit Jahren in der Schublade liegt, will irgendwann mal umgesetzt werden. Aber ich lasse erstmal die ganzen anderen Menschen da draußen auf den Zug des Bildbandes aufspringen … irgendwann, wenn die Welt satt genug ist, komme ich dann daher und präsentiere noch ein Dessert welches dann doch noch rein passt … also wenn es die Welt dann noch gibt 🙂.
Bis dahin fotografiere sporadisch weiter, genieße das Leben und die Zeit mit den Menschen die ich mag, poste hier und da mal was auf Instagram, scheibe hin und wieder mal einen Blogeintrag und erfreue mich des Lebens. Zwischendurch, zur Entspannung, gibt es dann noch mal nen Bausatz mit Klemmbausteinen 🙂.
In diesem Sinne, bleibt mir gewogen. Wir sehen uns demnächst in diesem Theater wieder …
Liebe Grüße,
Jens
Maike
Moin Leute,
2023 … neues Jahr, alles wird besser … und meinen ersten Shoot hatte ich auch schon. Zwar schon 2022 geplant aber dennoch ein besonderer Start in die Fotosaison 2023.
Mit Maike habe ich noch nie geshootet, ihr Profil hatte ich auf Instagram gefunden. Ich habe sie angeschrieben, sie hat geantwortet und wir haben uns getroffen … ich hatte Glück, sie hatte Pech, jetzt hat sie einen wie mich am Hals 😂.
Dass ich begeistert war, brauche ich nicht weiter zu erwähnen … die Bilder sprechen für sich. 2023 kann also nur gut werden bei so einem Start mit einem so sympathischen Menschen.
Viel Spaß mit den Bildern …
Leica M6
Der Film ist tot, es lebe der Film … so oder so ähnlich könnte man die Renaissance der analogen Fotografie bezeichnen. Als i-Tüpfelchen bringt Leica nun die zwischen 1984 und 2002 gebaute M6 nach 20 Jahren wieder auf den Markt … so, als ob sie nie weg gewesen wäre. Eine Ikone der anlogen Fotografie.
Die Frage nach dem Sinn heute noch analog zu fotografieren, geschweige denn sich eine M6 zu kaufen, wo man für das gleiche Geld wahrscheinlich die beste heutzutage auf dem Markt befindliche digitale Technik bekommen würde, lässt sich mit Logik nicht beantworten. Macht aber am Ende auch nix, weil sich letztendlich diese Frage gar nicht stellt.
Entweder man liebt es oder man hasst es … aber wenn man es liebt, stellt man keine Fragen. Man geht darin auf und freut sich des Lebens. Und wer mich kennt, weiß, dass man mir solche Fragen eh nicht stellen kann …
Nun denn, Fakt ist, dass die Kamera nach wochenlanger Vorbestellung kurz vor Weihnachten noch rechtzeitig geliefert wurde und somit am Jahresende noch einmal ein Highlight brachte.
Der Tag war gerettet, das Jahr war gerettet und meine Frau fragte sich ernsthaft, ob sie mich vielleicht nicht doch einweisen lassen soll. Zu meinem Glück hat sich es nicht gemacht und ich habe die Kamera immer noch in der Hand 😉.
Wie oben schon geschrieben, kann man all das nicht mit Logik erklären. Es ist eine Lebensart in der Fotografie, die mir hilft noch mehr zu entschleunigen. Eine Entschleunigung gepaart mit einer Zeitreise. Eine Zeitreise zurück in ein Zeitalter in dem vieles besser war. In eine Dekade die einen geprägt hat … zumindest wenn man so alt ist wie ich und geistig wahrscheinlich in dieser Dekade stehengeblieben ist.
Aber lassen wir das, bevor ich Euch noch weiter langweile. Letztendlich wollte ich nur meine Freude mit Euch teilen, einen ersten Blopost in 2023 schreiben (der hoffentlich ein besseres Jahr einläutet als die vergangenen es waren) und Euch allen ein Frohes und Gutes neues Jahr wünschen.
In diesem Sinne,
Euer Jens
random#25
Moin Leute,
das Jahr neigt sich so langsam aber sicher dem Ende entgegen. Ein Jahr, welches ich gerne aus meinem Kalender streichen würde - beruflich wie privat. Aber nun denn, das Jahr 2022 gehört genauso dazu wie alle anderen Jahre auch. Wie die Höhen und Tiefen halt zum Leben dazugehören. Und ja, letztendlich gab es es auch ein paar schöne Dinge in diesem Jahr … wie die Vorbestellung der neu aufgelegten Leica M6 zum Beispiel 😉.
Ansonsten war es in diesem Jahr aber auch sehr ruhig um die Fotografie. Es ist einfach zu viel passiert, als das ich viel Zeit dazu hatte, noch die entsprechende Muse. Dafür waren die wenigen Momente in denen ich der Fotokunst frönen konnte, wirklich schöne Momente. Und ich durfte sogar eine neue Menschin kennenlernen, die mein Leben wirklich wieder bereichert hat und ein paar Lichtstrahlen in eine doch eher trübe Zeit brachte hat … ein weiteres Highlight über das ich bereits berichtet hatte.
Aber die aufgezwungene Enthaltsamkeit zur Fotografie hatte auch ihr Gutes. Ich konnte doch über einige Dinge nachdenken und vieles Reflektieren. Zum Beispiel konnte ich endlich den notwendigen Abstand zu den sozialen Medien, insbesondere Instagram, gewinnen, über die ich mich immer so aufrege. Und ich konnte mir darüber klar werden was mir wichtig ist und was nicht.
Tatsache ist, die Zeiten ändern sich. Menschen ändern sich. Dinge ändern sich. Auch wenn ich Veränderungen nicht wirklich mag, kann ich sie nicht verhindern. In den letzten Jahren gab es aber zu viel davon (mehr negative als positive), als das ich sie wirklich gut verarbeiten konnte. Doch Abstand hilft tatsächlich an der ein oder anderen Stelle, um zumindest ein paar Dinge zu verarbeiten bzw sie aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Aber was heißt das jetzt bezogen auf die Fotografie? Vor allem für mich? Auf jeden Fall, dass ich nicht aufhören werde zu fotografieren. Denn die Fotografie gibt mir immer noch sehr viel. Aber ich habe gelernt, dass mich die Fotografie nur noch dann zu 100% erfüllt, wenn ich auch wirklich zu 100% in ihr aufgehe. Und das ist nur dann der Fall, wenn ich auch nur das Fotografiere, wo ich gerade Lust zu habe. Und das die Menschen, mit denen ich gerade fotografiere, auch Lust dazu haben.
Der Punkt ist, dass sich dies immer mal wieder ändert. Mal habe ich Lust auf Porträts, mal auf was künstlerisches. Mal möchte ich digital fotografieren, mal analog. Mal Menschen, mal was anderes.
Ich habe mich in den letzten Jahren zu viel von externen Einflüssen leiten lassen. Von Menschen, von sozialen Medien, von was auch immer. Klar hatte ich immer Lust auf das, was ich gerade gemacht habe. Aber dennoch hat vieles von dem was ich gemacht habe, mir die Lust an dem was ich gemacht habe genommen. Was im Umkehrschluss dazu geführt hat, dass ich die Dinge die ich gemacht habe, nicht mehr so gerne machen möchte, weil ich zu viel davon gemacht habe. Klingt logisch, oder 😊?
Deswegen möchte ich z.B. auch wieder mehr analog fotografieren. Ganz einfach weil der Prozess ein komplett anderer ist und ich mich dadurch ganz anderes mit der Fotografie beschäftige. Bis hin zu dem Punkt, dass ich akzeptieren muss nur noch eine bestimmte Menge an Bildern mit nach Hause zu nehmen zu können und noch bewusster zu fotografieren.
Das getrieben sein ist das, was mich am Ende negativ beeinflußt (hat). Das unbewußte “mithalten” wollen, immer “besser” als andere zu werden und immer weniger mit dem zufrieden zu sein, was man produziert hat, weil man nicht erkennt, dass dies schon perfekt ist, so wie es ist … und zwar für mich und den Menschen vor der Kamera.
Am Ende besteht dadurch nämlich die Gefahr, dass man das verliert, was man ursprünglich mal in der Fotografie gefunden hat - sich selber.
Sich Ziele zu setzen ist gut. Aber verbissen daran festzuhalten, wenn man merkt das die Richtung eine falsche ist, ist kontraproduktiv. Man kann Dinge nicht erzwingen. Dinge verändern sich. Der Weg ist das Ziel - das ist der Weg.
So erfreue ich mich daran, dass „erlernte“ in 2023 nachhaltig umzusetzen. Die Fotografie auch mal Fotografie sein zu lassen und sich mit den Menschen, die man öfter vor der Kamera hat, einfach mal auf nen Kaffee zu treffen und gute Gespräche zu führen. Also mit den Menschen die einem guttun und positive Einflüsse auf einen haben 😉.
Die Bilder die ich kreiere, möchte ich noch mehr auf der Plattform zeigen, die ihnen am meisten gerecht wird - wenn ich sie dann schon im Internet präsentiere. Und das wird diese Homepage sein. Also noch weniger Instagram und mehr Homepage … ich habe dieses Portal hier im Grunde zu sehr vernachlässigt, weil mir die sozialen Medien wichtiger waren. Am Ende habe ich aber lange nicht gemerkt, wie undankbar eine Plattform wie Instagram ist, auch wenn man sie hegt und pflegt. Sie dankt es Dir mit noch weniger Reichweite.
Aber wie dem auch sei, es kann ja nur besser werden 😊. Und am Ende ist man ja auch selber mit dabei. Und wie heißt es so schön, aus Erfahrungen lernt man. Und man lernt nie aus und in jedem Ende steckt auch ein Anfang …
in diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen tollen Tag.
Liebe Grüße,
Jens.
Begegnungen
Es gibt Begegnungen im Leben, die selten vorkommen … sehr selten. Dies sind Begegnungen mit Menschen, wo man vom ersten Augenblick das Gefühl hat, es passt alles und man würde sich schon ewig kennen.
Die Liste mit solchen Menschen ist bei mir sehr kurz. Was in meinem Fall als Misanthrop auch kein Wunder ist. Aber hin und wieder kann auch ich einen Namen dieser Liste hinzufügen. Und mit Anabelle war es mal wieder soweit.
Als mich mein Lieblingsmensch vor einigen Monaten auf das Instagram-Profil von Anabelle aufmerksam machte, wollte ich sie erst gar nicht anschreiben. Ich war der Ansicht eh keine Antwort zu bekommen, weil dies im Grunde der Standard ist, Dennoch habe ich sie dann doch angeschrieben, weil ihr Profil einfach zu vielversprechend war. Und am Ende bekam ich auch tatsächlich eine Antwort und bin auch sehr dankbar dafür.
Diese Antwort war der Grundstein dafür, dass ich einen besonderen Menschen kennenlernen und mit ihm eine wunderbare Zeit, mit tollen Gesprächen verbringen durfte. Und das war nur der Anfang …
Danke Anabelle, dass Du mir geantwortet hast und wir uns kennengelernt haben. Du bist ein wunderbarer Mensch und eine Bereicherung für das Leben.
Die Bilder mit Dir sind das Ergebnis einer tollen Zeit und sie spiegeln wieder, was ich mit Dir erleben durfte: Einen vollkommen gelungenen Tag mit einem wirklich tollen Menschen.
Neulich in der Stadt
Die Fotografie und mich … es gibt sie noch. Hier und da, wenn man genau hinsieht. Allerdings bei weitem nicht mehr so präsent wie es mal war. Man kann sagen es ist ein Mix aus weniger Fotografie und weniger Veröffentlichung. Dafür mehr ausgewählte Fotografie und gezielteres präsentieren der Ergebnisse.
Das heißt aber nicht, dass man meine Arbeiten nicht mehr zu sehen bekommt. Nur das wann und wie behalte ich mir vor. Weniger soziale Medien, mehr nachhaltige Plattformen … wie meine Homepage.
Und so habe ich heute mal wieder ein paar Bilder für Euch. Bilder aus einem Shoot mit Amira, was aber auch schon wieder einige Zeit zurück liegt. Dennoch möchte ich Euch diese nicht vorenthalten.
Inselmenschen#1
Moin Leute,
heute gibt es mal wieder was für die Augen. Ich freue mich ja immer, wenn ich auch mal im Urlaub Menschen gewinnen kann, die sich vor meine Kamera stellen. So auch bei unserem letzten Urlaub an der Nordsee. Hier konnte ich Ragna gewinnen, mit mir ein paar Bilder zu machen.
Ragna kenne ich eigentlich schon lange, da sie in unserem Lieblingsdomizil auf Sylt arbeitet. Das Problem war immer nur, dass ich mich nie getraut habe, sie zu fragen … na ja, ist auch immer ein Problem, wenn so ein alter Sack wie ich eine junge hübsche Frau anspricht und irgendwas von Fotos sabbelt … 😉.
Da ich aber ein seriöser alter Sack bin, hat es geklappt und wir hatten einen tollen Tag, eine Menge Spaß und tolle Gespräche. Da mich die Menschen hinter den Bildern mehr interessieren als die Bilder selbst, ist es immer eine Bereicherung neue Leute kennenzulernen. Und im Falle von Ragna war es mal wieder grandios, da sie ein mega sympathischer Mensch ist, mit dem man mehr als gut schnacken kann. Da sind die Fotos am Ende einfach nur das Ergebnis einer tollen Zeit … so wie ich es am liebsten mag.
Ich werde sie (hoffentlich) noch öfter fotografieren dürfen. Ideen habe ich noch genug. Aber hier erst mal ein paar Bilder aus dem ersten Shoot mit ihr … Sylt im Winter.
Viele Grüße,
Euer Jens